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Schulmedizin und Homöopathie - Widerspruch oder Symbiose?

Wie entstand die Idee, Arzneien der Schulmedizin mit Homöopathie und Naturheilkunde zu verbinden?

Diese Idee stand schon bei der damaligen Gründung der Blumenau-Apotheke im Vordergrund. Aus unserer Sicht gehören Schulmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie eng zusammen, da sie sich oft im Sinne des Patienten und seinem persönlichen Wohlbefinden ergänzen. 
Der Mensch ist nicht nur ein extrem komplexer Organismus, sondern auch ein Individuum. Die Homöopathie berücksichtigt nicht nur den Organismus, sondern auch die individuelle Persönlichkeit des Patienten.

Die Blumenau-Apotheke bietet vor Ort und online Hilfestellung, um das Bewusstsein für diese eigene Individualität zu entwickeln und ganzheitliche und naturheilkundliche Alternativen und Lösungsansätze zur klassischen Schulmedizin zur Verfügung zu stellen. 
Gleichzeitig ist es erklärtes Ziel unserer Apotheke, eine optimale Grundversorgung an pharmazeutischen Produkten auch aus dem Bereich der klassischen Medizin für die Kunden sicherzustellen. 

Was ist der Unterschied zwischen Naturheilkunde und Homöopathie?

Die Naturheilkunde entwickelte sich aus dem medizinischen Wissen unserer Völker über die Jahrhunderte. Krankheiten und Krankheitsanzeichen wurden untersucht, diagnostiziert und mithilfe der Natur behandelt und geheilt. Im Mittelpunkt der Behandlung steht nicht das Symptom, sondern die Ursache der Erkrankung.

Die Naturheilkunde hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und den Energiehaushalt des Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Besonders die unterstützende Behandlung durch gesunde Kost und durch die Reinigung des Darms hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter entwickelt.

Bei der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip die Hauptsäule. Eine Substanz, die bei einem gesunden Menschen bestimmte Symptome hervorruft, kann bei einem kranken Menschen, der von diesen Symptomen befallen ist, in kleinster Dosis eine entsprechend heilende Wirkung haben. Der Therapeut oder Homöopath muss das Krankheitsbild deshalb genau erfassen, um zu erkennen, welches Mittel für den Patienten das richtige ist. Bei der Homöopathie stammen die Wirkstoffe ebenfalls aus der Natur und sind pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Art.

Bei der Potenzierung der homöopathischen Substanzen werden energetische Informationen übertragen, die beim Patienten ihre Wirkung zeigen.

Der Mensch in seiner Gesamtheit steht im Mittelpunkt.

Im Unterschied zur naturheilkundlichen Diagnostik werden bei der Homöopathie die Eigenschaften, Vorlieben und Gewohnheiten des Patienten stark berücksichtigt. Der Homöopath versucht zu ermitteln, wann die entsprechenden Symptome bzw. Beschwerden besonders stark auftreten und wann sie sich verringern. 

Mit dieser eingehenden Befragung des Patienten (genannt: Anamnese) macht er sich ein Bild von der Gesamtheit des Patienten. Auf Basis dieser Anamnese erstellt der Homöopath im Anschluss das individuelle homöopathische Konzept für den Patienten.

Wo liegt der Ursprung der Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine Methode der Naturheilkunde und wurde im 18. Jahrhundert von Dr. Samuel Hahnemann begründet. Die eigentlichen Ursprünge dieser Methode gehen aber bis in die 6000 Jahre alte indische Ayurveda-Medizin zurück.

Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?

Das Herstellungsverfahren der Potenzierung läuft folgendermaßen ab: Wir gehen von einer sogenannten Urtinktur (z.B. einem Pflanzenextrakt) aus und verdünnen diese bei den sogenannten D – Potenzen mit 1:10 Teilen Alkohol, bei C – Potenzen mit 1:100 Teilen Alkohol. Anschließend verschütteln wir diese Substanz zunächst zur ersten Potenzstufe, die als D1 bzw. C1 bezeichnet wird.

Für die nächste Stufe entnehmen wir aus der D1 bzw. C1-Potenz einen Mengenteil und verdünnen wieder 1:10 beziehungsweise 1:100 mit Alkohol. Anschließend verschütteln wir zur D2 bzw. C2-Potenz. Alle weiteren aufsteigenden Potenzstufen erhalten wir auf demselben Weg. Bei den LM-Potenzen wird die Substanz sogar entsprechend 1: 50.000 verschüttelt.

Für alle homöopathischen Arzneimittel sind die genauen Herstellungsvorschriften
im homöopathischen Arzneibuch für Europa gesetzlich geregelt.

Wir stellen unsere homöopathischen Arzneimittel ausschließlich nach diesen Richtlinien her und fertigen generell alle Apothekenrezepturen nach den entsprechenden gesetzlichen Vorschriften in Handarbeit. Aus diesem Grund benötigen wir dafür immer ein Rezept des behandelnden Arztes oder Therapeuten im Original.

Wie werden homöopathische Arzneimittel angewendet?

Über Homöopathie wird in letzter Zeit sehr polarisierend in den Medien berichtet. Ein Diskussionspunkt dabei ist, dass man im Verlauf einer homöopathischen Therapie nur die Verbesserung der Symptomatik beurteilen kann, ohne aber den genauen Wirkmechanismus zu kennen. 

Neueste wissenschaftliche Veröffentlichungen von Prof. Rajendran, Indien, zeigen allerdings, dass in homöopathischen Mitteln, besonders in Hochpotenzen unterschiedlichste Nanopartikel nachweisbar sind. Interessant ist auch, dass über 80 % der Menschen in Europa und der Schweiz Homöopathie befürworten und damit behandelt werden möchten. Vor allem deshalb, weil sie damit bereits gute Therapieerfolge erfahren haben. Diese Erfahrungen können wir und unser Therapeutennetzwerk, mit dem wir seit 30 Jahren zusammenarbeiten, ebenfalls bestätigen. 

Unser Ziel ist es, die Anwendung der Homöopathie so praktisch und effektiv wie möglich zu machen, um unsere Kunden bestmöglich und ganzheitlich zu unterstützen. Eine weitere, besonders wirksame Methode der homöopathischen Therapie sind die Banerji Protokolle.

Was sind die Banerji Protokolle?

Die Familie Dr. Banerji leitet seit 50 Jahren eine berühmte Klinik in Kalkutta/ Indien. In dieser Klinik wird ausschließlich mit homöopathischen Mitteln, nach der Methode der sogenannten Banerji Protokolle therapiert. Die Klinik behandelt mit einem kleinen Ärzteteam jeden Tag circa 1000 Patienten. 

Mehr als die Hälfte davon sind bedürftige Menschen, die sich keine andere Therapie leisten könnten. Sie werden kostenlos behandelt, während die restlichen Patienten, über angemessene Ärztehonorare den gesamten Klinikbetrieb finanzieren. Aufgrund ihres gewaltigen sozialen Dienstes wurde die Familie Dr.Banerji weltberühmt und mit vielen Ehrungen bedacht.

Diese enormen Patientenzahlen sind nur durch die spezielle und sehr effiziente Methode der Banerji Protokolle zu bewältigen. Sie ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Alle Patienten kommen bereits mit schulmedizinischen Befunden in die Klinik.
  • Die Therapie erfolgt je nach Diagnose mit mehreren homöopathischen Einzelmitteln in festgelegten Potenzen. Die Kombination der Mittel sowie deren Potenzen sind standardisiert, daher der Name Protokolle.
  • Jeder Patient und jeder Therapieverlauf wird seit 50 Jahren dokumentiert. Die Klinik verfügt damit weltweit über eine der größten Datenmengen zu homöopathischen Therapien und folgt dem Leitgedanken von Dr. Banerji sen.: “Homöopathie ist eine Wissenschaft“.
  • Aufgrund dieser großen Erfahrung wurden Standardisierungen bei den Mittelkombinationen und Potenzen sowie die Kontrollen der Therapieergebnisse erst möglich.
  • Die von Dr .Banerji in der Klinik verwendeten Mittel werden nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuchs für Europa gefertigt. Sie sind jedoch höher dosiert.

 

 

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Banerji-Methode und der Blumenau-Apotheke?

Vitaplace, der homöopathische und naturheilkundliche Bereich der Blumenau-Apotheke hat das Herstellungsverfahren von der Banerji-Klinik übernommen und produziert die Mittel im Hause in der Originalqualität. 

Die Banerji Protokolle sind ein spezielles Therapiesystem, das genaue Kenntnisse der Einzelmittel voraussetzt. Sie sind nicht für die Selbstanwendung durch Patienten gedacht, sondern gehören in die Hand eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten.

Sämtliche homöopathischen Mittel werden bei uns im Hause per Hand potenziert und als Apothekenrezeptur individuell hergestellt. Das Sortiment unserer homöopathischen Mittel nach Dr. Banerji wird permanent aktualisiert.

Kann ich homöopathische Arzneimittel überdosieren?

Das wichtigste beim Einsatz von Homöopathie ist die Wahl der Substanz, nicht die Höhe der Dosis. Oft ist die empfohlene Anzahl der Globuli oder der Tropfen bei Kindern und Erwachsenen nur geringfügig unterschiedlich. 

Welche Nebenwirkungen haben homöopathische Arzneimittel?

Homöopathische Mittel sind frei von Nebenwirkungen. Darum können Sie bereits im Säuglingsalter verabreicht werden. In manchen Stellen tritt zu Beginn der Behandlung eine leichte Verschlimmerung der Symptome ein (Erstverschlimmerung). Das belegt aber nur die Wirkung und stellt sich nach kurzer Zeit wieder ein.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für homöopathische oder naturheilkundliche Heilbehandlungen?

Einige Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für Naturheilkunde und Homöopathie. In welchem Umfang ist jedoch von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich.

Das Wohlbefinden des Menschen ist das wichtigste Ziel und die Individualität des Menschen ist das höchste Gut!“ Für diese Aussage stehen die Inhaber Florian und Monika Schimmitat von der Blumenau-Apotheke in München mit ihrem Lebenswerk. Erklärtes Ziel der Blumenau-Apotheke ist es, die Eigenständigkeit des Menschen zu stärken und ganzheitliche Therapielösungen zu bieten, die sowohl zur Genesung beitragen als auch vorbeugen.